Oft denkt man, dass kommunales Handeln sich vor allem auf große Projekte oder umfangreiche Investitionen beschränkt. Natürlich sind sie wichtig. Doch das Leben in einem Dorf wird auch durch einfache, konkrete und manchmal unscheinbare Maßnahmen geprägt, die den Alltag der Einwohner spürbar verbessern.
Während meiner Amtszeit als Bürgermeister haben wir diesen kleinen, nützlichen Maßnahmen stets besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Sie entstehen häufig aus einer Bemerkung, einem Gespräch vor Ort oder aus einem ganz konkreten Anliegen einer Einwohnerin oder eines Einwohners.
Die Installation einer Bank vor der Post ist ein gutes Beispiel dafür.
Diese Bank ermöglicht es jedem, kurz innezuhalten, bequemer zu warten, ins Gespräch zu kommen oder sich für ein paar Minuten auszuruhen. Besonders geschätzt wird sie von älteren Menschen, aber auch von all jenen, die sich Zeit nehmen, das Dorfleben bewusst zu erleben.
Solche Maßnahmen mögen auf den ersten Blick bescheiden wirken, doch sie tragen direkt zur Lebensqualität und zum sozialen Miteinander bei. Eine Bank ist nicht nur ein Ausstattungsgegenstand. Sie ist ein Ort der Begegnung, des Austauschs und eine kleine Pause im Rhythmus des Alltags.
Genau das ist auch meine Vorstellung von kommunalem Handeln: aufmerksam sein für konkrete Bedürfnisse, mit gesundem Menschenverstand handeln und niemals vergessen, dass ein Dorf sowohl durch große Entscheidungen als auch durch diese einfachen, nützlichen und menschlichen Gesten aufgebaut wird.
Philippe Huber
Kandidat in Muespach – Kommunalwahlen 2026






