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Muespach,
le Village que j’aime

Ensemble pour demain

Élections municipales
15 et 22 mars 2026

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Im Vorfeld der Kommunalwahlen kursieren im Dorf verschiedene Behauptungen. Ich möchte eine einfache, klare und sachliche Erklärung dazu geben, wie eine Gemeinde funktioniert und wie ich arbeite.

Mir wurde die Absicht zugeschrieben, den ehemaligen Bahnhof abzureißen, der heute unseren Vereinen dient. Es wurde sogar von einer Umwandlung der Kirche in eine Festhalle gesprochen. Ich habe auch gehört, ich würde planen, Gemeindeeigentum zu verkaufen oder wichtige Projekte allein zu entscheiden. Solche Aussagen können überraschen. Vor allem verdienen sie eine einfache, klare und sachliche Erklärung.  

Ein wesentlicher Grundsatz: Ein Bürgermeister entscheidet niemals allein

In einer Gemeinde regiert der Bürgermeister nicht allein. Er kann eine Idee vorschlagen. Er kann eine Überlegung anstoßen. Er kann eine Vision vertreten. Aber er entscheidet niemals isoliert. Jede wichtige Entscheidung erfolgt durch:
  • eine vorbereitende Arbeit
  • Beratungen in den Ausschüssen
  • eine Diskussion im Gemeinderat
  • eine Abstimmung mit Mehrheit
Konkret bedeutet das, dass kein grundlegendes Projekt von einer einzigen Person durchgesetzt werden kann. Man muss überzeugen, erklären und Mehrheiten gewinnen. Das ist das Fundament der kommunalen Demokratie.  

Eine bewährte Methode: Das Kollektiv steht an erster Stelle

Zwischen 2014 und 2020 haben wir stets auf diese Weise gearbeitet. Im Dialog. Im Respekt. In kollegialer Zusammenarbeit. Während dieser sechs Jahre war der Gemeinderat durch eine große Stabilität geprägt, und das war kein Zufall. Sie ist das Ergebnis einer klaren, respektvollen Arbeitsweise und des ständigen Willens, gemeinsam zu entscheiden. Dank dieser Methode konnten wir das Dorf modernisieren, die Gemeindeschulden reduzieren und die Steuern ohne Erhöhung stabil halten. Die Ergebnisse sind das Resultat gemeinsamer Arbeit, niemals einer Einzelentscheidung.  

Vorschlagen bedeutet nicht durchsetzen

Über die Zukunft des Dorfes nachzudenken ist eine Verantwortung. Ein Bürgermeister muss vorausschauend handeln. Er muss Entwicklungen in Betracht ziehen. Er muss verschiedene Möglichkeiten prüfen. Doch jede Veränderung an einem Gemeindebau, einem öffentlichen Ort oder einer Einrichtung setzt voraus:
  • technische Studien
  • eine finanzielle Analyse
  • eine demokratische Debatte
  • eine Abstimmung
  • und häufig auch Gespräche mit den Einwohnerinnen und Einwohnern
Sich vorzustellen, ein Bürgermeister könne von einem Tag auf den anderen ein Gemeindebauwerk abreißen oder einen symbolträchtigen Ort ohne Diskussion und Zustimmung des Gemeinderats verändern, entspricht schlichtweg nicht der institutionellen Realität.  

Noch weiter gehen: Die Bürgerinnen und Bürger stärker einbeziehen

Für 2026–2032 möchte ich diese partizipative Logik weiter stärken. Ich schlage die Einrichtung eines Bürgerrates vor. Ein Aufruf würde an interessierte Einwohnerinnen und Einwohner gerichtet, um an bestimmten Projekten oder wichtigen Themen des Dorfes mitzuwirken. Dieser Bürgerrat hätte die Aufgabe:
  • sachlich und ruhig zu diskutieren
  • Ideen einzubringen
  • Kompetenzen zu teilen
  • Vorschläge zu erarbeiten
Der Gemeinderat bleibt selbstverständlich souverän. Die endgültige Entscheidung liegt weiterhin bei ihm. Doch sie würde durch eine erweiterte, gemeinschaftliche Reflexion unterstützt. Wir sind also weit entfernt von einer geschlossenen Entscheidungsweise. Im Gegenteil: Ich möchte die kommunale Entscheidungsfindung weiter öffnen.  

Der direkte Dialog ist immer vorzuziehen

Einen Monat vor der Wahl entscheide ich mich bewusst für Gelassenheit. Ich werde auf Gerüchte nicht mit neuen Gerüchten reagieren. Ich ziehe es vor, die tatsächliche Funktionsweise einer Gemeinde zu erklären. Ich vertraue jeder und jedem von Ihnen, sich auf Grundlage der Fakten eine eigene Meinung zu bilden. Und vor allem lade ich jede und jeden ein, direkt mit mir zu sprechen. Wenn Sie eine Frage, einen Zweifel oder eine Anregung zu einem Projekt oder einer Idee haben, kontaktieren Sie mich. Der direkte Dialog ist immer gesünder als Interpretationen oder verzerrte Aussagen. Seit 28 Jahren lebe ich in Muespach, und meine Überzeugung ist dieselbe geblieben: Eine Gemeinde funktioniert nicht über den Einwohnern, sondern mit ihnen. In Muespach verdienen wichtige Entscheidungen Dialog, Respekt und gemeinsame Arbeit. So habe ich gearbeitet. So werde ich weiterarbeiten.  
Philippe Huber
Kandidat in Muespach – Kommunalwahlen 2026